unterdemzuckerliegtderstrand

freud. fast hätte ich geschrieben. unter dem zucker liegt der strang. keine ahnung. was liess mich auf unterdemzuckerliegtderstrand aufmerksam werden. gibt ja die dichter der leisen töne. ist er zu leise. sind die gedichte zu lang. dass es sich keiner antun will. zu lesen. und denkt. wird schon uninteressant sein. wie das meiste..

was soll man mit einem gedicht anfangen das streifenvogelquietschballast heisst. ist das ernst gemeint. dann liest man. versteht nicht viel. oder doch. vielleicht wie man. zum beispiel. einen paul celan versteht. am schluss der herrliche satz: diese flutwelle werden sie nicht aufhalten.

immer wieder kommen sie. die schönen sätze. mit ungewöhnlichen wortzusammenführungen. die kurz einen schleier lüften. um ihn mit dem nächsten satz wieder fallen zu lassen. aber man hat ein dunkles undeutliches bild erblickt. lyrik aus der feinkostabteilung. hier wird eine feine klinge geführt. zu fein vielleicht für uns.

ich fantasiere nur dahin. aber was gibt es interessanteres. als menschen. die ihre unergründlichkeit zu verbergen wissen. eine unergründlichkeit. die man nur durch zufall entdeckt.

euterpe, das alte miststück, hat mir ein poem versprochen und dann dieses geschickt: ADAM. mal im ernst. was soll ich mit diesem bastard. will sie mich in etwa verarschen?

da
heagott
hod ma s
zumpferl gschengd

dass
ich was
zum spielen habe

oba
iagendwaun
iss eam zbled worn

und
er hat
mir ein
weib geschenkt

und
wos is
aussekumman
bei dem gaunzn bledsinn

aus
dem paradies
sind wir vertrieben

und
vegln deaf
is a nua mea
olle heilign zeitn